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Palokaj: Die Entwicklungen in Bosnien und Herzegowina dominierten das Treffen der EU- und Westbalkanminister.

Augustin Palokaj

Augustin Palokaj, Brüsseler Korrespondent von KOHË, berichtete, dass das Thema, das das heutige Treffen der Minister der Europäischen Union und des Westbalkans dominierte, Bosnien-Herzegowina und die jüngsten Entwicklungen in diesem Land mit der Ankündigung des Rücktritts des Hohen Internationalen Vertreters Christian Schmidt von diesem Amt waren.

In einer Live-Sendung der Sendung "tre8tre" auf KTV sagte Palokaj, dass der Dialog zwischen Kosovo und Serbien ebenfalls zu den Themen gehörte, die bei diesem Treffen besprochen wurden. 

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„Was den Westbalkan betrifft, so dominiert Bosnien und Herzegowina, wo sich die Lage dramatisch zuspitzt. Der hohe Vertreter dort, Christian Schmidt, hat seinen Rücktritt angekündigt, was zu politischer Destabilisierung führen könnte. Die Intervention des hohen Vertreters ist stets notwendig, um die Blockaden in den Institutionen des Landes zu überwinden. Der Dialog zwischen dem Sicherheitsrat der SRB ist ein besonderes Thema, ebenso wie der Kampf gegen negativen ausländischen Einfluss im Westbalkan und die Vertiefung der Zusammenarbeit der Länder der Region mit der EU, einschließlich des Integrationsprozesses“, sagte er.

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Palokaj sagte, laut der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas bestehe zwischen den Parteien Einigkeit darüber, ein Treffen im Rahmen des Dialogs zu organisieren. Der amtierende Außenminister des Kosovo, Glauk Konjufca, hingegen glaubte nicht, dass die Gespräche in diesem Jahr zu Ergebnissen führen würden. 

„Das Treffen der Balkan- und EU-Minister ist beendet, während das Treffen der EU-Minister noch andauert. Kallas erklärte, dass beidseitig Einigkeit über die Organisation eines Treffens bestanden habe, dieses aber nun verschoben wurde. Wir befragten auch Herrn Konjufca dazu. Er sagte, dass das laufende Jahr im Hinblick auf den Dialog so gut wie verloren sei und er abwarten wolle, was 2027 geschehen werde. Er erwähnte zudem, dass zwischen Kosovo und Serbien kein Vertrauen bestehe und dieses erst wiederhergestellt werden könne, wenn Serbien Maßnahmen gegen die Verantwortlichen des Terroranschlags in Banjska ergreife. Seiner Ansicht nach setze Serbien seine Bemühungen zur Destabilisierung Kosovos fort, sogar in Zusammenarbeit mit Russland. Unter diesen Umständen sehe er keine nennenswerten Fortschritte im Dialogprozess“, sagte er.

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