Augustin Palokaj, Brüsseler Korrespondent von KOHË, schilderte seine Erlebnisse vom 12. Juni 1999, dem Tag, an dem NATO-Truppen in den Kosovo einmarschierten, und beschrieb ihn als einen der wichtigsten und aufregendsten Momente seines Berufslebens.
Palokaj gab an, dass er sich zwei Tage vor dem Einmarsch der NATO-Truppen in Skopje aufhielt und dass er sich am Morgen des 12. Juni der ersten Kolonne britischer Truppen anschloss, die in Richtung Kosovo aufbrach.
„Ich bin zusammen mit NATO-Soldaten losgezogen und am Abend kamen wir auf einem Hügel in der Nähe von Pristina an. Ohne zu wissen, dass die NATO noch nicht vollständig einmarschiert war, gingen wir ins Stadtzentrum. Es war ein unvergesslicher Moment“, erinnerte er sich in einem Beitrag in der KTV-Sendung „Interaktiv“.
Laut Palokaj fuhren am nächsten Tag britische Soldaten mit gepanzerten Fahrzeugen ins Zentrum von Pristina ein, wo sie von den in der Stadt gebliebenen Bürgern mit Begeisterung und Rührung empfangen wurden.
„Am nächsten Tag drangen britische Soldaten mit den stärksten Mitteln ins Zentrum ein, und unter den wenigen Bürgern von Pristina, die geblieben waren, herrschte Euphorie“, fuhr er fort.
Er betonte, dass gleichzeitig auch NATO-Truppen von Albanien aus nach Prizren einrückten und damit den schrittweisen Aufbau der KFOR-Mission einleiteten, die bis heute andauert.
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Im Rückblick auf die Ereignisse vor 27 Jahren sagte Palokaj, er könne es immer noch kaum glauben, wie viel Zeit seit jenem Tag vergangen sei, und fügte hinzu, dass Kosovo heute dank der NATO-Intervention, des Krieges gegen die UÇK und der Rolle, die die KFOR bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit im Land gespielt habe, völlig anders sei.
„Ich kann es nicht glauben, dass seitdem 27 Jahre vergangen sind. Heute haben wir dank der NATO-Intervention, des Krieges der UÇK und der KFOR-Mission eine völlig andere Situation – eine Mission, die ihre Aufgabe mehr oder weniger erfolgreich erfüllt hat“, schloss Palokaj.
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