Das Grundgericht in Pristina hat die erste Anhörungssitzung für 21 Personen anberaumt, die des Massakers von Recak beschuldigt werden und denen unter anderem folgende Straftaten zur Last gelegt werden: Zählen wegen Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung.
Der Prozess in Abwesenheit wird gegen die Angeklagten Obrad Stevanović, Radomir Marković, Krsmam Jelic, Goran Radosavljević, Živko Trajković, Bogoljub Janičević, Milan Lekić, Radomir Milić, Dragan Đorgović, Branko Mladenović, Dragan Jasović, Momčilo Sparavalo, Darko Amanović und Srboljub stattfinden Vujinović, Božidar Marinković, Zoran Stanojević, Milan Josanović, Goran Petković, Dragoslav Nikolić, Čedomir Aksić und Zvonimir Janičević.
In einer Pressemitteilung wird bekannt gegeben, dass gemäß dem Vorschlag der Sonderstaatsanwaltschaft der Republik Kosovo der Prozess in diesem Fall in Abwesenheit der Angeklagten stattfinden wird, da diese bis zum Zeitpunkt der Anklageerhebung nicht erreichbar waren.
„Aus diesem Grund werden die oben genannten Angeklagten hiermit aufgefordert, sich den Strafverfolgungsbehörden der Republik Kosovo zu stellen. Darüber hinaus werden alle Personen, die über relevante Informationen zum Aufenthaltsort der Angeklagten verfügen, aufgefordert, diese Informationen der Polizei des Kosovo oder anderen zuständigen Behörden mitzuteilen“, heißt es in der Bekanntmachung.
Es wurde ferner bekannt gegeben, dass die Anhörung am 20. Juli vor dem Grundgericht stattfinden wird.
Laut Anklageschrift begingen die Angeklagten im Zeitraum 1998 - 1999 in Komplizenschaft als Mitglieder der Armee des ehemaligen Jugoslawien, der "243. Mechanisierten Brigade", der 3. Armee, bekannt als das "Pristina-Korps", sowie als Mitglieder des Innenministeriums (MUP) auch unmenschliche Behandlung, Zerstörung von Eigentum, Massendeportationen und ethnische Säuberungen der Zivilbevölkerung.
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„Die Angeklagten umzingelten zunächst das Dorf Recak von den Orten ‚Pishat‘, ‚Geshtenjat‘ und ‚Çesta‘ aus. Dann beschossen sie das Dorf aus der Ferne mit Militärfahrzeugen, durchsuchten Haus für Haus und trennten die Männer von den Frauen und Kindern, die sie zwangen, das Dorf zu verlassen, während die festgenommenen Männer hingerichtet wurden“, heißt es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben ergeben, dass die Angeklagten körperliche Gewalt gegen Zivilisten ausübten, indem sie diese mit Gewehrkolben, Tritten, Holz, Ketten und anderen harten Gegenständen schlugen.
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Anklage gegen 21 Personen wegen Kriegsverbrechen in Racak
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