Einen Tag nach den Zusammenstößen zwischen der Kosovo-Polizei und lokalen serbischen Gruppen forderte das NATO-Militärbündnis die kosovarischen Institutionen auf, die Lage im Norden des Landes unverzüglich zu eskalieren.
„Wir fordern die Institutionen im Kosovo auf, die Situation sofort zu eskalieren, und wir fordern alle Parteien auf, die Situation durch Dialog zu lösen.“ „Die NATO-Mission KFOR ist weiterhin wachsam und sorgt für ein sicheres Umfeld“, schrieb NATO-Sprecherin Oana Lungescu auf Twitter.
Wir fordern die Institutionen auf, einzugreifen #Kosovo Sofortige Deeskalation und Aufruf an alle Parteien, die Situation im Dialog zu lösen. @NATO_KFOR bleibt wachsam und sorgt für eine sichere Umgebung.
- Oana Lungescu (@NATOpress) May 27, 2023
Inmitten der Spannungen betraten die neuen Bürgermeister der drei Gemeinden im Norden des Kosovo – Leposaviq, Zveçan und Zubin-Potok – am Freitag, einen Tag nach der Vereidigung, die städtischen Einrichtungen. Sie brauchten das Eingreifen der Polizei, um die Demonstranten und die Barrikaden vor den städtischen Gebäuden zu entfernen. Die Polizei sah sich mit Blendgranaten und Schüssen der Demonstranten konfrontiert. Andererseits hat Serbien die Armee auf hohe Kampfbereitschaft eingestellt.
Nach den Ereignissen vom Freitag warnte die internationale Gemeinschaft vor Konsequenzen für Kosovo.
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