Auf Ersuchen des Bürgermeisters von Leposavic hat die Kosovo-Polizei am Mittwoch Maßnahmen ergriffen, um besetzte öffentliche Plätze in dieser Gemeinde zu räumen.
Laut der Mitteilung der Polizei waren diese Räume Eigentum der Gemeinde Leposavic und wurden illegal von Parallelinstitutionen Serbiens besetzt, die damit gegen die Rechtsordnung der Republik Kosovo verstießen.
Im Rahmen dieser Aktion wurden mehrere Büros paralleler Institutionen geschlossen, darunter das sogenannte „Arbeitsamt“, das „Rentenamt“ und das „Kopaonik Hotel Enterprise“, in deren Rahmen mehrere andere Einheiten betrieben wurden.
Die Behörden erklärten, diese Maßnahme sei ein wichtiger Schritt hin zur Rechtsstaatlichkeit und zur vollständigen institutionellen Integration im gesamten Land.
„Die kosovarische Polizei wird in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den zuständigen Behörden alle notwendigen Maßnahmen gemäß der geltenden Gesetzgebung ergreifen“, heißt es in der Ankündigung.
Heute haben die Behörden Maßnahmen ergriffen, um ein serbisches Parallelunternehmen zu schließen, das in der Gemeinde Štrpce tätig war.
Der Bürgermeister der Gemeinde Leposaviq, Lulzim Hetemi, erklärte, er setze sich dafür ein, dass die Vermögenswerte von den Institutionen des Kosovo genutzt werden, „und als solche, um Dienstleistungen für alle Bürger ohne Unterschied bereitzustellen“.
„Aufgrund meiner Anfrage an die Kosovo-Polizei wurden heute mehrere besetzte Räume der Gemeinde Leposavic freigegeben, die von drei parallelen und illegalen Institutionen Serbiens genutzt wurden. Als Bürgermeister der Gemeinde Leposavic setzen wir uns gemeinsam mit meinem Team dafür ein, dass alle unsere Ressourcen von den Institutionen der Republik Kosovo genutzt werden und wir somit allen Bürgern ohne Unterschied unsere Dienste anbieten können. Ich danke der Kosovo-Polizei für ihre Unterstützung und ihre Arbeit, die darauf abzielt, für Ordnung, Sicherheit und die Einhaltung der Gesetze der Republik Kosovo zu sorgen“, schrieb er auf Facebook.