Regierungssprecher Arlind Manjhuka reagierte auf die Erklärung der Demokratischen Partei des Kosovo (PDK), sie sei offen für ein umfassendes politisches Abkommen und habe auch ein begrenztes Abkommen lediglich zur Präsidentschaftswahl angeboten, was die VV jedoch abgelehnt habe. Manjhuka erklärte, Premierminister Albin Kurti habe den PDK-Vorsitzenden zu dem Treffen eingeladen, und Bedri Hamza habe keine Einwände gegen Glauk Konjufca als Person erhoben, den die VV als Kandidaten vorgeschlagen hatte.
Er fügte hinzu, dass Konjufca erst „ganz am Ende“ der Legislaturperiode kandidierte, da er auf eine Einigung mit der Opposition wartete.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten BeitragenManjuka betonte, dass VV ein Problem mit den Namen derjenigen hatte, die 2011 und 2016 Präsidenten wurden, dass sie sich aber nicht mit ihnen getroffen hätten.
„Als LVV hatten wir 2011 und 2016 ein Problem mit den korrekten Namen der damaligen Präsidenten. Anstatt mit uns zu verhandeln, verfolgte und unterdrückte uns die damalige Regierung mit Hilfe der Polizei. Bedri Hamza wurde von KM Kurti zweimal zu einem Treffen eingeladen, und die beiden pflegen einen normalen und guten Kontakt. Hamza hat Kurti nie gesagt, dass er ein Problem mit Glauk Konjufca als Person hat, den die LVV ganz am Ende der Legislaturperiode, vorbehaltlich einer Einigung mit der Opposition, für das Präsidentenamt nominiert hatte“, schrieb Manjhuka auf Facebook.
Tahiri von der PDK erklärte am Samstag, das Problem sei nicht der Präsident, sondern VVs Bestreben, jede Institution zu kontrollieren. Er fügte hinzu, VV hätte, solange er nicht über die nötigen Stimmen verfüge, eine Einigung und einen Konsens anstreben sollen. Stattdessen habe VV eine solche Einigung abgelehnt und ausschließlich auf Parteikandidaten bestanden.
„Es gab also Alternativen. Es gab Lösungen. Es fehlte lediglich der politische Wille der Parlamentsmehrheit. Oder, um es genauer zu sagen: In der Vetëvendosje-Bewegung herrschte der Durst nach Macht und absoluter Kontrolle vor“, sagte Tahiri.