Der ehemalige Polizeidirektor des Kosovo, Reshat Maliqi, sagte, die Spezialeinheit habe gehandelt, um Ordnung und Sicherheit aufrechtzuerhalten, nachdem sie gestern Abend spät nach Skenderaj gefahren war, wenige Stunden nachdem die stellvertretende Finanzministerin Hysni Mehani verprügelt worden war. Sie sagte, der Bürgermeister dieser Gemeinde, Sami Lushtaku, und seine Begleiter seien angegriffen worden.
Laut Maliqi diente die Anwesenheit der Spezialeinheit in Skenderaj dazu, eine Eskalation der Situation zu verhindern, und die Reaktionen der Bürger gegenüber den Polizeibeamten seien unnötig gewesen.
„Die Spezialeinheit handelte in bester Absicht, um die Ordnung und Sicherheit der Bürger aufrechtzuerhalten und eine Eskalation der Situation zu verhindern. Die Äußerungen der Bürger scheinen mir unbegründet, da die Polizei, insbesondere die Spezialeinheit, in ganz Pristina regelmäßig Routinekontrollen mit derselben Ausrüstung, darunter Langwaffen, durchführt“, erklärte Maliqi in der KTV-Sendung „60 Minutes“.
Er sagte, dass die Ausrüstung und die Waffen der Spezialeinheit Standard seien und im regulären Polizeieinsatz verwendet würden.
„Das spielt keine Rolle. Jedes Mal, wenn die Spezialeinheit ausrückt, kommt ihre Standardausrüstung zum Einsatz. Die Polizisten sind sehr ruhig geblieben, obwohl sie gestern Abend allerlei Beleidigungen und Verachtung ausgesetzt waren“, sagte er.
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Maliqi kam zu dem Schluss, dass die kosovarische Polizei bei der Bewältigung der Situation Professionalität und Besonnenheit bewiesen hat.
„In allen Fällen hat sich gezeigt, dass die Polizei professionell und kaltblütig vorgeht. Es besteht keine Notwendigkeit, diesen Fall zu dramatisieren. Es ist die Pflicht jedes Bürgers, die Institutionen des Landes zu respektieren“, erklärte Maliqi.
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