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Arberi

Die serbische Liste wirft politischem Druck nach der Verhaftung von fünf Personen im Fall „Reçak II“ vor.

Serbische Liste

Fotoillustration

Die serbische Liste hat auf das Vorgehen der Sonderstaatsanwaltschaft des Kosovo im Rahmen der Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen im Fall „Reçak II“ reagiert, in dem fünf Personen verhaftet wurden.

In einer öffentlichen Stellungnahme erklärte die Partei, die jüngsten Verhaftungen von Serben stellten, wie in der Erklärung dargelegt, eine neue Welle der Einschüchterung und des Drucks gegen die serbische Gemeinschaft in Shtërpcë und Gjilan dar. Laut Partei zielen diese Aktionen darauf ab, ein Klima der Unsicherheit gegenüber dem serbischen Volk im Kosovo zu schaffen.

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In der Antwort heißt es außerdem, dass die Verhaftung und Strafverfolgung unschuldiger Menschen keine Gerechtigkeit darstellt und dass solche Vorgehensweisen ihrer Ansicht nach nicht zum Frieden beitragen, sondern Misstrauen und Spannungen verstärken.

Darüber hinaus bezeichnete die Serbische Liste die Situation als politisch motivierten Druck auf die serbische Gemeinschaft und kritisierte, wie in der Erklärung dargelegt, das Ausbleiben einer Reaktion internationaler Vertreter auf diese Fälle.

„Besonders besorgniserregend ist, dass Menschen, die die Nachkriegszeit im Kosovo verbracht, sich ein Zuhause geschaffen, Familien gegründet und sich aktiv in die Gesellschaft integriert haben, jahrelang ohne stichhaltige Beweise inhaftiert und angeklagt wurden. Es stellt sich die Frage: Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass ein Straftäter über zwei Jahrzehnte am selben Ort bleibt, eine Familie gründet und Zugang zu Institutionen hat? Unschuldige Menschen zu verhaften und zu verfolgen, ist keine Gerechtigkeit. Solche Aktionen bringen keinen Frieden und keine Genugtuung für die Familien der Opfer. Im Gegenteil: Der Missbrauch der Justiz und die selektive Vorgehensweise verschärfen nur das internationale Misstrauen und die Spannungen.“  „Was hier geschieht, ist nichts anderes als institutionelle Gewalt und politisch motivierter Druck auf das serbische Volk. Seit Jahren versucht Pristina durch solche Aktionen, ein gefährliches Narrativ zu schaffen, demzufolge jeder Serbe, der nach 1999 volljährig geworden ist, ohne jegliche Grundlage schwerer Straftaten beschuldigt werden kann. Ein solches Vorgehen basiert nicht auf Rechten und Beweisen, sondern auf der kollektiven Stigmatisierung eines ganzen Volkes“, heißt es in der Stellungnahme.

 

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