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Lajçak: Entwurf des Managementteams, Ausgangspunkt für zukünftige Diskussionen

Der EU-Gesandte für den Kosovo-Serbien-Dialog, Miroslav Lajçak, traf die Schweizer Diplomatin Livia Leu, mit der er die Fortschritte im Kosovo-Serbien-Dialog besprach.

Während sie über die Ereignisse auf dem gesamten Westbalkan sprachen, würdigte Lajcak das hochrangige Treffen zwischen dem kosovarischen Premierminister und dem serbischen Präsidenten in Brüssel.

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Lajcak erklärte, der vom Managementteam vorgelegte Entwurf sei ein wichtiger Ausgangspunkt für künftige Diskussionen.

Die Parteien haben außerdem einen wichtigen und symbolischen Schritt zur Gründung des Verbands/der Gemeinschaft der Gemeinden mit serbischer Mehrheit unternommen. Obwohl der vom Verwaltungsteam vorgelegte erste Entwurf noch nicht endgültig ist, stellt er einen wichtigen Ausgangspunkt für künftige Diskussionen auf der Ebene der Chefunterhändler dar.

Lajcak äußerte sich erfreut über die Vereinbarung der Parteien, bei der Aufklärung des Schicksals der während des Kosovo-Krieges vermissten Personen zusammenzuarbeiten. Er fügte hinzu, dass er davon ausgehe, dass in dieser Hinsicht Fortschritte erzielt würden.

Das wichtigste Ereignis der Woche war zweifellos das von der EU ausgerichtete und von mir moderierte hochrangige Dialogtreffen, das vergangenen Dienstag stattfand. Präsident Vučić und Premierminister Kurti trafen sich in Brüssel, um das wichtige Thema der vermissten Personen zu besprechen. Ich freue mich, dass sich beide Staatschefs darauf geeinigt haben, zusammenzuarbeiten, um den Aufenthaltsort der während des Krieges verschwundenen Personen zu klären. Wir begrüßen die Verabschiedung der Erklärung zu den vermissten Personen durch die Parteien und erwarten von ihnen Fortschritte bei der Aufklärung der ungeklärten Fälle. Dies wird nicht nur ihren Familien helfen, Frieden zu finden, sondern auch die Normalisierung zwischen dem Kosovo und Serbien vorantreiben“, betonte Lajčák.

Das Leitungsteam für die Ausarbeitung der Satzung des Verbands der Gemeinden mit serbischer Mehrheit wurde vor einigen Tagen von der Regierung des Kosovo entlassen. Der erste vorgelegte Entwurf wurde von Premierminister Albin Kurti als für den Kosovo inakzeptabel bezeichnet.