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Kurti: Verzögerungen bei der EU-Erweiterung schaffen Raum für Risiken

Premierminister Albin Kurti in Barcelona

Ministerpräsident Albin Kurti erklärte am Freitag in Barcelona, ​​dass Verzögerungen im Erweiterungsprozess der Europäischen Union Raum für externe Einflüsse und geopolitische Risiken schaffen.

Kurti sagte, dass es für Europa im Moment auf Einigkeit, Klarheit und mutige Entscheidungsfindung ankomme.

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„Als Premierminister eines Landes des Westbalkans wie der Republik Kosovo teilte ich die Überzeugung, dass unsere Region nicht als Peripherie Europas, sondern als integraler Bestandteil Europas – historisch, kulturell und politisch – betrachtet werden sollte. Die Mitgliedschaft in der Europäischen Union ist nicht nur ein erstrebenswertes Ziel, sondern eine Notwendigkeit für eine stärkere Demokratie, wirtschaftliche Entwicklung und langfristige Sicherheit für die gesamte Region und den Kontinent selbst. In der Diskussion betonte ich auch, dass Verzögerungen im Integrationsprozess Raum für externe Einflüsse und geopolitische Risiken schaffen. Daher ist ein entschlossenerer und schnellerer Ansatz zur EU-Erweiterung erforderlich. In diesem Sinne bedeuten Vision und Pragmatismus heute die rasche Integration des Westbalkans in das europäische Projekt“, schrieb Kurti in seiner Rede bei der Podiumsdiskussion „Wo endet Europa? – Vision und Pragmatismus in Zeiten geopolitischer Turbulenzen“ auf der Konferenz der Europäischen Linken „Globale progressive Mobilisierung“.

Kurti sagte in seiner Rede, dass Reformen für den Fortschritt notwendig seien und dass größtmögliche Einigkeit für die Sicherheit erforderlich sei.

„Europa beginnt im eigenen Land und endet an den Fronten der Solidarität, in der Ukraine, in Moldawien, in Georgien und überall dort, wo demokratische Werte verteidigt werden. Es ist unsere aller Pflicht, klug zu handeln und dieser Verantwortung gerecht zu werden“, schrieb Kurti.