Premierminister Albin Kurti erklärte, dass Serbiens Interventionen im Kosovo schwerwiegender seien als die Interventionen Russlands in Europa.
Dies sagte er bei der Kabinettssitzung am Dienstag, als er über die Einmischung Serbiens in den Wahlprozess im Kosovo sprach.
„Die EU-Wahlbeobachtungsmission bei den Parlamentswahlen vom 9. Februar hat eine Einmischung Serbiens in unsere Wahlen nachgewiesen. Interventionen anderer Staaten stellen eine Verletzung der Demokratie und Souveränität des jeweiligen Staates dar. Trotz alledem hat Serbien von der EU keine Konsequenzen zu spüren bekommen und ändert daher sein Verhalten nicht. Die Einmischung Serbiens ist sogar noch schwerwiegender als die Russlands in Europa“, sagte er.
Kurti forderte die Europäische Union auf, die Einmischung Belgrads in die Wahlen im Kosovo zu verurteilen und Serbien für Handlungen zu sanktionieren, die den Grundsätzen guter Nachbarschaft widersprechen und gegen das grundlegende Brüsseler Abkommen verstoßen.
Er fügte hinzu, dass die jüngsten Versprechen des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić hinsichtlich der Schaffung von Arbeitsplätzen, die Verlockung finanzieller Unterstützung, Konditionierung und Erpressung sowie die Erklärungen, dass nur die Serbische Liste Serbien im Kosovo schütze, wiederholte Methoden der Einmischung Serbiens in den Wahlprozess im Kosovo seien.
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Kurti: Serbiens Einmischung in die Wahlen im Kosovo ist schwerwiegender als die Russlands in Europa
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Kurti: Noch nie gab es so viele Drohungen gegen Serben, die für die serbische Liste gestimmt haben.
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Kurti: Noch nie gab es so viele Drohungen gegen Serben, die für die serbische Liste gestimmt haben.
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Kurti: Ich glaube, das sind die letzten Wahlen in diesem Jahr.
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Kurti: Wir suchen keine Abkürzungen oder Hintertüren, sondern nur einen fairen Prozess zur EU-Integration.