Der designierte Ministerpräsident Albin Kurti versprach in seiner Vorstellung vor den Abgeordneten, dass seine Regierung in den nächsten vier Jahren eine Milliarde Euro in die Verteidigung investieren werde.
„In den nächsten vier Jahren werden wir die Bündnisse stärken, eine Milliarde Euro in die Verteidigung investieren, neue Soldaten rekrutieren, die Zahl der Offiziere vervielfachen, die Munitionsfabrik in Betrieb nehmen, die militärische Industrie des Kosovo entwickeln und Kampfdrohnen ‚Made in Kosovo‘ produzieren“, versprach Kurti.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten BeitragenKurti sprach auch über den Dialogprozess und sagte, dass wir die Normalisierung der Beziehungen zu Serbien durch einen konstruktiven und kreativen Dialog anstreben werden.
„Wir werden die Normalisierung der Beziehungen zu unserem nördlichen Nachbarn Serbien durch konstruktiven und kreativen Dialog, durch unser Brüsseler Grundabkommen und den Ohrid-Appell zur Umsetzung weiterverfolgen. Wie bereits in den vergangenen vier Jahren geht es bei der Normalisierung jedoch um die Regelung der Beziehungen zwischen zwei Staaten, also um einen bilateralen Außenbericht und nicht um Intervention oder Einmischung in innere Angelegenheiten. Die Regierung wird die Verfassung und die geltenden Gesetze in allen Teilen unseres Landes schützen und durchsetzen“, sagte Kurti.
Er sagte, dass sie den Berliner Prozess weiterhin unterstützen werden.
„Wir werden den Berliner Prozess und den regionalen Binnenmarkt weiterhin nachdrücklich auf der Grundlage von Gleichberechtigung und gleichberechtigter Vertretung unterstützen, weil wir davon überzeugt sind, dass gute europäische Nachbarschaft und regionale Zusammenarbeit zu Frieden und Sicherheit beitragen. Wir werden mit jedem zusammenarbeiten, der uns auf der Grundlage gegenseitigen Respekts die Hand zur Kooperation reicht“, betonte Kurti.
Er hat versprochen, dass sie in der nächsten Legislaturperiode das Großprojekt in Angriff nehmen werden.
„Und angesichts all der Fortschritte bei der Verringerung der Ungleichheit durch Mutterschaftsleistungen startet nun das Projekt „Superjob“ für Frauen. Sobald eine Frau eine Beschäftigung aufnimmt, unterstützt der Staat sie sechs Monate lang mit einem Mindestlohn von 500 Euro. Großeltern, die Kinder betreuen, erhalten zusätzlich zu ihrer Grundrente 100 Euro monatlich. Wir helfen damit nicht nur Eltern und Großeltern, sondern auch der Familie und der Wirtschaft“, sagte Kurti.