Das regionale Wasserversorgungsunternehmen „Prishtina“ teilte mit, dass der Einsturz der Straße „Don Shtjefën Kurti“ in Pristina am Sonntag nach ersten Beobachtungen vor Ort und veröffentlichten Bildern vermutlich durch Aushubarbeiten und sonstige Arbeiten im Gelände und nicht durch das Wasserversorgungsnetz verursacht wurde. Das Unternehmen erklärte, dass die Wasserinfrastruktur in dem Gebiet durch die Erdrutsche beschädigt wurde.
„Die Wasserbehörde Prishtina (RWC) beobachtet die Lage nach dem Erdrutsch und den gemeldeten Schäden an der Wasserversorgungsinfrastruktur aufmerksam. Nach ersten Beobachtungen vor Ort und veröffentlichten Bildern wird davon ausgegangen, dass die Situation nicht mit dem Wasserversorgungsnetz zusammenhängt, sondern mit Aushub- und Sanierungsarbeiten im Gelände. Diese haben zur Destabilisierung der Bodenschichten und zur Entstehung von Erdrutschen beigetragen. Infolge des Erdrutsches wurde auch die Wasserversorgungsinfrastruktur in diesem Gebiet beschädigt“, so die Erklärung der RWC Prishtina.
Das Unternehmen hat mitgeteilt, dass eine detaillierte Analyse vor Ort von spezialisierten Ingenieuren durchgeführt wird.
„Diese Analyse umfasst eine Bewertung des Zustands des Geländes, der Auswirkungen der durchgeführten Arbeiten sowie die Überprüfung möglicher Auswirkungen auf das Wasserversorgungsnetz. Bis zum Abschluss dieser Analysen und des endgültigen Gutachtens empfehlen wir, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und dem Wasserversorgungsnetz keine Verantwortung zuzuschreiben, ohne dies auf Fakten und fundierten technischen Bewertungen zu stützen“, so die Wasserbehörde „Prishtina“.
KRU Prishtina hat alle Betreiber und an den Feldarbeiten beteiligten Parteien dazu aufgerufen, die technischen Standards und Sicherheitsverfahren einzuhalten, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden und die Integrität der öffentlichen Infrastruktur zu erhalten.
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