Während alle Menschen auf der Welt wegen der verschmutzten Luft in Alarmbereitschaft sind, räumt im Kosovo keine politische Einheit diesem Problem Priorität ein.
Das National Institute of Public Health gab vor einigen Tagen bekannt, dass die Luftverschmutzung die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet. Laut IKSHP wird erwartet, dass die Schadstoffbelastung im Winter um ein Vielfaches über den Normalwerten liegt. Darüber hinaus hat diese Institution gezeigt, dass Wärmekraftwerke (Kosova A und B), viele veraltete Autos, die Verwendung von Kohle zum Heizen und eine unzureichende Abfallentsorgung als die größten Umweltverschmutzer gelten, berichtet KTV.
„Als potenziell umweltschädliche Quellen sind, wie bereits bekannt, Elektrizitätswerke, der Einsatz von Heizungen im Winter, veraltete Fahrzeuge und starker Verkehr, die zunehmende Verbrennung von Kraftstoffen und brennbaren Feststoffen, die Verbrennung von Abfällen, der Einsatz von Pestiziden und der Mangel an Schadstoffen Es gibt nicht genügend Grünflächen, die Straßen werden nicht gereinigt, das ganze Jahr über wird ohne wirklichen Stadtplan gebaut, es herrscht enorm viel Staub in der Stadt“, heißt es in der Antwort des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit.
Selbst nach fünf Tagen Wahlkampf hat keiner der Kandidaten für das Amt des kosovarischen Ministerpräsidenten etwas Konkretes in Bezug auf Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung versprochen.
Selbst die letzte Regierung hat trotz einiger Maßnahmen keine Wirksamkeit gezeigt, da die Luftverschmutzung in Pristina die meiste Zeit über hoch war.
Um die Luftqualität zu verbessern, wurde im vergangenen Jahr die Verwendung von Kohle zum Heizen in Einrichtungen öffentlicher Einrichtungen sowie in Schulen verboten.
Für die Bürger sollte die Luftverschmutzung die Hauptsorge jedes Einwohners des Kosovo sein.
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Viel Kritik üben auch die Umweltschützer aus, die sagen, die Gouverneure hätten sich in den vergangenen Mandaten nicht mit dem Thema Luft befasst.
Und auch bei der Zahl der Menschen, die durch Luftverschmutzung gestorben sind, ist Kosovo in Europa führend. In dem von dieser Agentur veröffentlichten Bericht „Luftqualität in Europa – 2018“ heißt es, dass innerhalb eines Jahres im Kosovo 3 Menschen an verschmutzter Luft gestorben seien.
Bis IKSHP die Institutionen auffordert, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, befindet sich Kosovo im Bau des Wärmekraftwerks „Neues Kosovo“, wogegen lokale und internationale Organisationen, die sich mit Umweltschutz befassen, Widerstand leisten.