Rechtsanwalt Arianit Koci hat bekannt gegeben, dass er sich in Belgrad aufhält, um als Rechtsverteidiger von Mit'hat Lozhani zu fungieren, der von der serbischen Polizei wegen Kriegsverbrechen verhaftet wurde.
Koci gab bekannt, dass Informationen über unangemessene körperliche Behandlung, fortgesetzte Verhöre und Druckausübung auf Lozhani während der Haft eingegangen seien.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten BeitragenEr betonte, dass diese Behauptungen dringend durch eine unabhängige medizinische Untersuchung und die offizielle Dokumentation etwaiger Verletzungen überprüft werden müssten.
Koci bat außerdem um Klarstellungen hinsichtlich der Art und Weise und der Bedingungen der Vernehmung sowie um konkrete Maßnahmen zur Gewährleistung der physischen und psychischen Sicherheit der verhafteten Person, einschließlich ihrer Trennung von anderen Gefangenen, falls ein Sicherheitsrisiko besteht.
„Die ihn in Gewahrsam haltenden Behörden tragen die volle Verantwortung für sein Leben und seine Gesundheit. Jede Abweichung von den Standards verstößt gegen Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention, der unmenschliche oder erniedrigende Behandlung verbietet. Daher fordere ich Transparenz und eine ernsthafte internationale Überwachung“, schrieb Koci auf Facebook.
Er forderte Transparenz und eine ernsthafte internationale Überwachung des Falles und betonte, dass für Mit'hat Lozhani die Unschuldsvermutung gelte und dass diese in jeder Phase des Verfahrens respektiert werden müsse.
Koci rief die Institutionen der Republik Kosovo außerdem dazu auf, sich dieses Problems dringend anzunehmen, und bezeichnete die Sicherheit der im Ausland lebenden Kosovo-Bürger als verfassungsrechtliche Verpflichtung.
„Kein Bürger des Kosovo darf es wagen, ungeschützt zu bleiben“, betonte er.
Koci rief die Bürger des Kosovo, insbesondere diejenigen, die Mitglieder der UÇK oder der Sicherheitsstrukturen waren, dazu auf, die Durchreise durch Serbien zu vermeiden, bis rechtliche und physische Sicherheit gewährleistet ist.