Der Wahlausschuss für Beschwerden und Eingaben hat die betroffene Koalition für Familien erneut wegen Verstoßes gegen den Verhaltenskodex verurteilt. Ihr wurde eine Geldstrafe von 7,000 Euro auferlegt.
Dagegen klagten die Nichtregierungsorganisation Dulberizim und das Center for Gender Equality. Konkret gegen den Stellvertreterkandidaten Eman Rrahmani wegen seines öffentlichen Postens: „Es gibt keine Ehen zwischen Männern und Männern.“ In der Beschwerde wurden jedoch auch andere Kandidaten dieses Fachs genannt.
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Leserbrief – Warum wir um Ihre Unterstützung bitten BeitragenDiese Organisationen sagten, dass Vertreter der Family Coalition Hass und Spaltung gegenüber der LGBT+-Gemeinschaft geschürt haben, indem sie „abfällige Begriffe verwendeten, die im Widerspruch zur Achtung der Toleranz, des demokratischen Wahlumfelds und der Rechtsstaatlichkeit sowie der geltenden Wahlgesetzgebung stehen“.
Zuvor war die Family Coalition wegen abfälliger und hasserfüllter Äußerungen gegen die LGBT+-Gemeinschaft zweimal mit einer Geldstrafe von insgesamt 9,500 Euro belegt worden.