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KEK im „Sonderbetrieb“: 31 Tage mit drei parallel betriebenen Kosovo-A-Blöcken.

KEK

Die Kosovo Energy Corporation (KEK) hat bekannt gegeben, dass sie seit dem 19. Dezember in einem außerordentlichen Stromproduktionsregime arbeitet und drei Blöcke des Kraftwerks Kosovo A seit vollen 31 Tagen parallel betreibt.

Laut Angaben des KEK fanden die Operationen der drei Einheiten der Kosovo-A-Einheit in unterschiedlichen Zeiträumen im Dezember, Januar und Anfang Februar statt. Konkret verzeichnete das KEK im Dezember neun Tage parallelen Einsatz, während dieser im Januar 20 Tage andauerte (1.–7., 15.–16. und 21.–31. Januar). Auch Anfang Februar, am 1. und 2. Februar, waren die drei Einheiten gleichzeitig im Einsatz, insgesamt 31 Tage.

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„Diese Betriebsstufe stellt eine außerordentliche technische und personelle Belastung für das älteste Wärmekraftwerk des Landes dar“, heißt es in der Antwort des Unternehmens auf Facebook. 

KEK betont, dass der Betriebsstandard seit der Nachkriegszeit darin besteht, mit vier Generatoreinheiten zu arbeiten – zwei aus Kosovo A und zwei aus Kosovo B –, während eine weitere Einheit stets als Heißreserve für die Systemsicherheit und die Reaktion auf Notfälle dient.

Aufgrund des gestiegenen Verbrauchs und der Notwendigkeit, die Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten, hat KEK jedoch seit dem 19. Dezember den Notstand ausgerufen und konnte fünf Kraftwerksblöcke rund 30 Tage lang gleichzeitig betreiben. Dieser Betrieb umfasste drei Blöcke aus Kosovo A und zwei aus Kosovo B und übertraf damit den normalen Betriebsstandard.

Laut KEK erforderte ein solches System ein Höchstmaß an technischem Engagement, beschleunigte Instandhaltung und kontinuierliche Personalmobilisierung.

Die Mitteilung besagt, dass Block A5 voraussichtlich innerhalb weniger Tage wieder in Betrieb gehen und die vier derzeit in Betrieb befindlichen Blöcke ergänzen wird. Dies ermöglicht die Fortsetzung des Sonderbetriebs mit fünf aktiven Blöcken, um die Stabilität der Stromversorgung im Land zu gewährleisten.

KEK schätzt, dass dieses Betriebsregime nicht einfach eine technische Statistik ist, sondern das Ergebnis der kontinuierlichen Arbeit von rund 4 Mitarbeitern, die unter maximaler Belastung arbeiten, um alte, aber für das Land lebenswichtige Anlagen in Betrieb zu halten.

In den letzten Monaten kam es im Kosovo immer wieder zu Stromausfällen. Zuletzt beantragte KESCO bei ERO eine Erhöhung der Strompreise um 21 Prozent.