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Kandic lädt serbische Studenten ein, die albanische Bäckerei in Kruševac zu unterstützen.

Poster

Der Generalsekretär der Bewegung Freier Bürger in Serbien, Aleksandar Radovanović, teilte mehrere Fotos, die seiner Aussage nach als Plakate vor einer albanischen Bäckerei in Kruševac, Serbien, angebracht waren.

Unter anderem steht zwischen den Fotos auf Serbisch: Vergesst Gazimestan nicht. Kauft nicht bei Albanern.

Albaner werden in diesem Fall als „Shiptarë“ bezeichnet, ein Begriff, den Serben üblicherweise verwenden, wenn sie Albaner herabsetzen wollen.

In einem Beitrag auf X erklärte Radovanović, dass die Person, die dies getan hat, wegen Anstiftung zum nationalen Hass öffentlich verurteilt werden sollte.

„Das Plakat, das heute in Kruševac vor der Bäckerei eines Albaners aufgehängt wurde. Die Politik der Vergeltungsmaßnahmen gegen Albaner in Serbien muss öffentlich verurteilt und gestoppt werden, und derjenige, der dies konzipiert und organisiert hat, muss gemäß dem Gesetz wegen Volksverhetzung zur Rechenschaft gezogen werden“, schrieb er.

Sein Beitrag wurde von Natasa Kandic, der Gründerin des Humanitarian Law Fund in Serbien, auf ihrem X-Profil geteilt. Sie rief außerdem Studierende, die seit Monaten protestieren, dazu auf, sich vor der Bäckerei zu versammeln, um ihre Solidarität zu bekunden und gegen ethno-nationalistische Aktionen zu protestieren.

„Versammelt euch vor der Bäckerei in Kruševac, zeigt eure Solidarität und eure Ablehnung aller ethno-nationalistischen Aktionen“, schrieb Kandic.

ebenfalls Die Stadt Kruševac verurteilt das Hassplakat vor der albanischen Bäckerei. Arberi Die Stadt Kruševac verurteilt das Hassplakat vor der albanischen Bäckerei.

Am 28. Juni nahm die kosovarische Polizei während der Vidovdan-Feierlichkeiten in Gazimestan 37 Personen, hauptsächlich aus Serbien, fest, von denen 36 strafrechtlich verfolgt wurden.

Das Grundgericht in Pristina hat 36 Angeklagte wegen provokativer Aufrufe mit Elementen der Anstiftung zu Zwietracht bei der Vidovdan-Demonstration in Gazimestan für schuldig befunden.

Die Angeklagten wurden zu einer Geldstrafe von jeweils 700 Euro verurteilt, und diejenigen, die keine Staatsbürger des Kosovo sind, wurden außerdem mit einem dreijährigen Einreiseverbot für den Kosovo belegt.