Arian Ibishi, ein Experte für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, erklärte, dass die Arbeitsbedingungen in Wärmekraftwerken extrem gefährlich seien. Laut Ibishi gebe es nicht nur einen Risikofaktor, sondern eine Kombination mehrerer Risiken.
Ibishi äußerte sich in der Sendung „Interaktiv“ auf KTV dahingehend, dass er eine Generalüberholung der Kraftwerke empfehle, da seiner Meinung nach die Betriebsbedingungen nicht erfüllt seien.
Innerhalb eines Monats sind zwei KEK-Mitarbeiter an den Folgen von Arbeitsunfällen gestorben. Einer von ihnen erlitt die Verletzungen am Sonntagabend.
„Wenn wir über KEK sprechen, muss betont werden, dass es sich nicht nur um einen Risikofaktor handelt, sondern um eine Kombination mehrerer Risiken. Wir haben es mit einer veralteten Anlage zu tun, die Risiken sind bekanntermaßen dauerhaft. Der Staub im Kraftwerk ist extrem gefährlich für die Arbeiter. Die dort üblicherweise verwendete Kohle enthält zudem schädliche chemische Gase. Daher empfehle ich eine Generalüberholung des Kraftwerks, da es die Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz nicht erfüllt“, sagte Ibishi.
Ibishi fügte hinzu: „Die Stromerzeugung ist wichtig, aber noch wichtiger sind die Leben der Menschen, die dort arbeiten.“
Die Kosovo Energy Corporation (KEK) gab im Laufe des Tages bekannt, dass ein Arbeiter, der sich am Sonntagabend bei der Arbeit schwere Verletzungen zugezogen hatte, verstorben ist. In einem Facebook-Post teilte die KEK mit, dass der 59-jährige Haxhi Gjinovci seinen Verletzungen erlegen ist.
Ihm wurde die Position des „Bergbautechnikers“ innerhalb der Kohleproduktionsabteilung (DPQ) zugewiesen.