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Hoti: Vor fünf Jahren waren wir im Weißen Haus, heute ist der strategische Dialog ausgesetzt

Heiße Schnitte

Der ehemalige Ministerpräsident des Kosovo, Avdullah Hoti, heute Abgeordneter der Demokratischen Liga des Kosovo, reagierte auf die Ankündigung der US-Botschaft im Kosovo, den strategischen Dialog mit dem Kosovo aufgrund von Äußerungen des amtierenden Ministerpräsidenten Albin Kurti auszusetzen. 

„Schade. Vor fünf Jahren saßen wir noch im Weißen Haus. Heute ist der Dialog über eine strategische Partnerschaft zwischen dem Kosovo und den USA ausgesetzt. Der Kosovo verdient diese Führung nicht. Die Führer des Kosovo sind mit Debatten und Beleidigungen gegenüber Journalisten, Unternehmen und politischen Parteien beschäftigt, die nicht in die Fußstapfen des Staates treten“, schrieb Hoti. 

Die US-Botschaft in Pristina gab am Freitag bekannt, dass Washington den strategischen Dialog mit dem Kosovo auf unbestimmte Zeit ausgesetzt habe.

In der Erklärung heißt es, die Entscheidung sei auf die Maßnahmen der amtierenden Regierung zurückzuführen, die nach Ansicht der USA zu verstärkten Spannungen und Instabilität geführt und die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Prioritäten erschwert hätten.

„Wir bleiben der Förderung der gemeinsamen Interessen der Vereinigten Staaten und der Bevölkerung des Kosovo verpflichtet. Unsere Beziehung zum Kosovo basiert auf einem gemeinsamen Ziel: der Stärkung von Frieden und Stabilität als Grundlage für gemeinsamen wirtschaftlichen Wohlstand. Leider haben die Handlungen und Aussagen des amtierenden Premierministers Kurti die im Laufe der Jahre erzielten Fortschritte in Frage gestellt“, heißt es in der Erklärung der Botschaft.

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