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Arberi

Haxhiu in Mitrovica für die Vermissten: Das Hauptproblem bleibt Serbien.

Albulena Haxhiu

Die amtierende Präsidentin Albulena Haxhiu besuchte heute den Verband der Familien der Vermissten in Mitrovica, wo sie sich mit Angehörigen von Personen traf, die während des Krieges gewaltsam verschwunden sind.

Es ist bekannt, dass sie während des Treffens den Sorgen und Bitten der Familien, die noch immer auf Antworten über das Schicksal ihrer Angehörigen warten, aufmerksam zuhörte.

Haxhiu betonte, dass die Institutionen des Landes verpflichtet seien, ihr Engagement für die Aufklärung des Schicksals vermisster Personen fortzusetzen, das Haupthindernis in diesem Prozess sei jedoch nach wie vor die mangelnde Kooperation seitens Serbiens. 

„In der Gemeinde Mitrovica gelten noch immer 104 Personen als vermisst, deren Familien keine Informationen über ihr Schicksal haben. Dies ist ein schwerer Schlag für die Familien, für Mitrovica und für die gesamte Republik Kosovo. Das Hauptproblem bleibt Serbien, das die notwendigen Informationen über das Schicksal der Verschwundenen verweigert. Wir werden die Anfragen der Familien und Mütter, die noch immer auf eine Antwort warten, an die zuständigen Institutionen weiterleiten. Dieses Thema muss weiterhin im Mittelpunkt der institutionellen Arbeit stehen“, sagte sie.

Die Polizei gab am Mittwoch bekannt, dass am Dienstag in Mitrovica die Überreste von mindestens zwei Personen gefunden wurden, bei denen es sich vermutlich um Vermisste aus dem jüngsten Krieg im Kosovo handelt.

„Auf richterliche Anordnung wurden Ausgrabungen durchgeführt, bei denen die Überreste von mindestens zwei Personen gefunden wurden, die während des letzten Krieges vermisst wurden und vermutlich auf der nationalen Liste der Personen stehen, die während des Krieges 1998-1999 gewaltsam verschwunden sind“, heißt es im Polizeibericht von 24-hour.
Nach Abschluss der am Fundort durchgeführten Maßnahmen wurden die Skelettreste zur medizinischen Untersuchung und zur Bestätigung der Identität mittels DNA-Analyse in das Institut für Rechtsmedizin gebracht.