Der Vorsitzende der Allianz für die Zukunft des Kosovo, Ramush Haradinaj, bezeichnete den Vorschlag von Vetëvendosje, dass die Demokratische Partei und die Demokratische Liga drei Namen für das Präsidentenamt vorschlagen sollen, als Hohn auf die Bürger.
Laut Haradinaj ist dieser Vorschlag nicht glaubwürdig.
„Wir sind nur noch zwei Tage vom verfassungsmäßigen Stichtag entfernt. Es ist verständlich, dass Kurti sein Spiel, seine Strategie, mit diesen Aktionen fortsetzen wird“, sagte Haradinaj vor der Sondersitzung der kosovarischen Nationalversammlung. „Was er heute sagt, hätte er auch schon am ersten Tag sagen können. Das ist ein Spiel und eine Verhöhnung der Bürger, und diese Angebote sind unglaubwürdig. Niemand weiß, ob er seine Versprechen einlöst oder ob er versucht, seine Schuld für die Wahlen zu vertuschen.“
VV erwartet drei Kandidatenvorschläge der Opposition für das Präsidentenamt, PDK lehnt diese ab und LDK fordert eine Definition.
-
Haradinaj: 5., 12. oder 19. April sind mögliche Wahltermine.
-
Präsidentschaftswahl zwischen Haradinaj und dem VV-Kandidaten Rrustemi: Beseitigt das Quorumsproblem
-
AAK sieht Haradinaj als Lösung, Analysten: Es ist schwierig, einen gemeinsamen Kandidaten zu finden
-
Haradinaj: Ich würde eine Kandidatur für das Präsidentenamt in Erwägung ziehen, wir werden aber nicht Teil der Kurti-Regierung werden.
-
Haradinaj zu Kurtis Ernennungen: Rechtlich zulässig, aber unnötig und unangemessen.