Die Gruppe für Rechts- und Politikstudien (GLPS) hielt am Samstag eine Pressekonferenz zum Thema „Fünf Prioritäten für den Kosovo-Staatsanwaltsrat“ ab, in der sie Empfehlungen für die weitere Funktionsweise des Kosovo-Staatsanwaltsrats (KPK) vorstellte.
Laut GLPS sollte sich die KPC nach dem Inkrafttreten von Gesetzesänderungen, die die Zusammensetzung dieser Institution betreffen, und den jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Reform des Strafverfolgungssystems auf einige wichtige Schritte konzentrieren, um ein effektives und gesetzeskonformes Funktionieren zu gewährleisten.
GLPS hat vorgeschlagen, eine Sitzung einzuberufen und die Geschäftsordnung für die Wahl des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden der KPC zu genehmigen; die Wahl des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden; die Ausschreibung eines Wettbewerbs um die Position des Generalstaatsanwalts; die Änderung und Ergänzung der Geschäftsordnung für die Wahl der Staatsanwaltschaftsmitglieder sowie die Wahl neuer KPC-Mitglieder; die Erhöhung der Transparenz und der institutionellen Rechenschaftspflicht.
Laut GLPS wäre die Verwirklichung dieser Prioritäten und ein kooperativer Ansatz der neuen Zusammensetzung des Rates gegenüber der Öffentlichkeit, der Zivilgesellschaft und internationalen Partnern ein konkreter Schritt hin zur institutionellen Konsolidierung des KPC.
Darüber hinaus betont die Organisation, dass die Umsetzung dieser Schritte unerlässlich ist, um ein funktionsfähiges, zuverlässiges, transparentes und rechenschaftspflichtiges Strafverfolgungssystem im Land zu gewährleisten.
-
GLPS beschwert sich darüber, dass der Staatsanwaltsrat ihr keinen Zugang zu den Bewertungsbögen der Kandidaten für das Amt des Generalstaatsanwalts gewährt hat.
-
GLPS bezeichnet die erneute Ausschreibung der Vakanz für den Posten des Sekretärs der Versammlung als Rechtsverstoß.
-
Arian Gashi zum Vorsitzenden des Staatsanwaltsrats des Kosovo gewählt
-
Reformen innerhalb der KPK behindert? – Heute bei „60 Minutes“
-
IKL: Qalaj blockiert die Umsetzung der Reform in KPK