Mehr als dreitausend Lehrer im Kosovo werden im Jahr 2026 nicht durch den Bildungszuschuss finanziert, was für die Gemeinden eine finanzielle Belastung von mehr als 24 Millionen Euro darstellt, wie das GAP-Institut in dem Bericht mit dem Titel „Anzahl der Lehrer in den Gemeinden: Überschuss oder Bedarf?“ bekannt gab.
Laut der Analyse hat das Finanzministerium auf Grundlage der Empfehlungen und Normen des Bildungsministeriums die Finanzierung der Lehrergehälter nach der aktuellen Schülerzahl und dem Schüler-Lehrer-Verhältnis festgelegt.
Infolgedessen wurde eine große Diskrepanz zwischen der von den Gemeinden gemeldeten Anzahl an Lehrern und der Anzahl der für die Finanzierung bewilligten Lehrer festgestellt.
Für das Jahr 2026 hat das Finanzministerium insgesamt 3,101 Lehrer von der Bildungsförderung ausgeschlossen.
„Von den 25 in dieser Analyse berücksichtigten Gemeinden wurden 27,282 Lehrer für das Jahr 2026 vorgeschlagen, von denen 24,200 bewilligt wurden. Somit gingen 3,082 Lehrer, also etwa 11.3 % der vorgeschlagenen Zahl, leer aus“, heißt es in den Ergebnissen.
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43 Angestellte im Bildungssektor in Kosovo Polje haben seit 12 Monaten keine Gehälter mehr erhalten.
Das GAP-Institut warnt davor, dass die Gemeinden nun vor zwei Alternativen stehen: Entweder sie gleichen die Anzahl der Lehrer den Vorgaben des Bildungsministeriums an oder sie stellen weiterhin zusätzliche Lehrer ein, indem sie diese aus den Gemeindehaushalten oder aus allgemeinen Zuschüssen bezahlen.
Finanziell gesehen lastet der größte Druck auf der Gemeinde Gjilan, die voraussichtlich über 2.5 Millionen Euro für überhöhte Lehrergehälter aufbringen muss. Es folgen Gjakova mit über 2.3 Millionen Euro sowie Peja, Malisheva, Podujeva, Rahovec, Suhareka, Skenderaj und Mitrovica.