Die Strafen für Verstöße gegen die Schutzanordnung im Kosovo sind lächerlich. Rechtsanwältin Arianit Koci sagte, die Strafen seien Geldstrafen von 200 bis 2000 Euro und bis zu sechs Monate Haft.
„Die Anomalie. Wenig, sehr wenig! Die Strafe sollte dringend verschärft werden. Andererseits muss das Gesetz zum Schutz vor häuslicher Gewalt geändert und ergänzt werden. Die Umstände in der Gesellschaft – die makabren Morde an Frauen – erzwingen dies. Natürlich sollten Sie auch die Effizienz der Gerichte, Staatsanwaltschaften und der Polizei steigern! Allerdings sind wir eine reaktive Gesellschaft. „Heute hat das Gericht dringend die Sitzung zur Schutzanordnung meines Mandanten angesetzt“, schrieb Koci auf Facebook.
Am Mittwochabend wurde eine schwangere Frau von ihrem Ex-Mann vor der Gynäkologie getötet. Sie verfügte über eine sechs Monate gültige Schutzanordnung.
„Am Eingang von KKUK erhalten Sie das Ticket. Im Gebäude der Gynäkologie gibt es einen Wachmann. In der Nähe des Krankenhauses sind Polizisten im Einsatz. Sie töteten die Frau mit drei Kugeln. Alltia ohne Ohrenbetäubung. Chrisam ist überall zu hören! Im Krankenhaus sind immer viele Leute, besonders in der Gynäkologie. Bevor er geht, bezahlt der Kriminelle die Ausfahrt/das Parken, denn Laura wird freigelassen. Da ist der Wachmann, der den Ein- und Ausgang kontrolliert“, schrieb Koci.
Der Mordverdächtige, Sokol Halili, ist immer noch auf der Flucht.
- Es gibt keine Erklärungen. Es gibt keine Erklärungen. Die Ermittlungen dauern an.
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