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Clark: Ich habe keine Beweise dafür, dass die UÇK hinter der ethnischen Säuberung der Serben steckt.

Wesley Clark

Vor den Kosovo-Sonderkammern (KSCC) in Den Haag erklärte General Wesley Clark im Prozess gegen ehemalige UÇK-Führer, dass es keine Beweise dafür gebe, dass die UÇK hinter der ethnischen Säuberung der Serben stecke.

Staatsanwalt Matt Halling stellte zu Beginn der Anhörung am Dienstag weiterhin Fragen zu diesem Zeugen, berichtet „Oath for Justice“.

„Ich habe keinerlei Beweise dafür, dass die UÇK dahintersteckte, im Gegenteil, es gibt Indizien, die das Gegenteil nahelegen. Ich beziehe mich auf die Aussage, dass 170 Serben aus dem Kosovo vertrieben wurden“, sagte Clark.

Clark äußerte sich so, nachdem ihm Staatsanwalt Halling ein Dokument mit einem Interview aus der Zeitung „Shekulli“ vorgelegt hatte, in dem behauptet wurde, jemand habe gesagt, dass rund 170 Serben aus dem Kosovo vertrieben worden seien und dass die UÇK dahinterstecke.

Der Zeuge bekräftigte, dass die Gewalttaten von 1999 eher persönlicher Natur und nicht orchestriert waren.

Zur Besprechung einer vertraulichen Angelegenheit wurde eine nichtöffentliche Sitzung für die Öffentlichkeit abgehalten.

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