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Arberi

Eine siebenjährige Prüfung deckt Mängel und Kostensteigerungen im SHSKUK-Projekt auf.

Von der Budgetplanung bis zur Ausschreibung war der Bau der beiden Kliniken innerhalb des UCCK von einer Reihe von Unregelmäßigkeiten begleitet. Der Nationale Rechnungshof kam zu dem Schluss, dass das Projekt unkontrolliert und intransparent gemanagt wurde und stellte Unregelmäßigkeiten fest, die auch zu den gestiegenen Baukosten der Kliniken für Nephrologie und Hämatologie/Onkologie beigetragen haben.

Der Nationale Rechnungshof (NAO) hat bei der siebenjährigen Prüfung dieses Projekts Mängel im Budgetierungs-, Ausschreibungs- und Finanzverwaltungsprozess beim Bau der Einrichtung für die Kliniken für Nephrologie und Hämatologie-Onkologie festgestellt.

Dem Bericht zufolge gab es beim Universitätsklinikum (SHSKUK) Unstimmigkeiten in der Budgetplanung für den Bau der Einrichtung für diese Kliniken, unter anderem durch häufige Änderungen der Kostenschätzungen. 

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Die OKA betonte, dass das Projekt zwar ursprünglich für eine einzige Einrichtung geplant war, die Budgetplanung für 2024 und 2025 jedoch für jede Klinik separat, also als zwei separate Projekte, erfolgte.
„Dies geschah aufgrund fehlender interner Kontrollen und mangelnder Abstimmung der Projektbudgets für die gemeinsame Einrichtung. Auch die fehlenden internen Kontrollen und die mangelnde Koordination führten dazu, dass die Budgetierung der beiden Kliniken trotz Planungsänderungen weiterhin getrennt erfolgte. Auswirkung: Für 2025 beträgt das Budget für den Bau der Nephrologie-Klinik 3.750,000 €, ebenso wie für den Bau der Hämatologie-Onkologie-Klinik. Dadurch besteht die Gefahr einer Überbewertung der Mittel, da die verbleibenden Gelder nicht genutzt werden“, heißt es im Bericht des Nationalen Rechnungshofs (NAO) zum Bau der Einrichtung für die Nephrologie- und Hämatologie-Onkologie-Kliniken.

Unter den fünf Mängeln hat das NAO einen im Rahmen des Angebotsbewertungsprozesses während des Ausschreibungsverfahrens identifiziert.

„Es wurde eine Diskrepanz zwischen der technischen Projektdokumentation und dem Vergleich mit der Vorstudie festgestellt. SHSKUK hat die rechtlichen Vorgaben im Rahmen des Vergabeverfahrens für diesen Auftrag während der Angebotsbewertung nicht vollständig eingehalten. Bei der Verwaltung der Projektmittel wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt, die zu einer fehlerhaften Darstellung der Ausgaben führen“, heißt es im Bericht.

Die SHSKUK hat den Bericht akzeptiert und stimmte in ihrer Antwort an die OKA einem Ergebnis vollumfänglich zu, einem anderen teilweise und einem weiteren nicht.

Bezüglich des Berichts richtete KOHA Fragen an SHSKUK, erhielt aber im Laufe des Tages keine Antwort.

Im Jahr 2022 berichtete KOHA, dass SHSKUK den Bau dieser Anlage ohne Baugenehmigung der Stadt Pristina in Auftrag gegeben hatte. 2023 kündigte SHSKUK den Vertrag im Wert von rund 2.8 Millionen Euro und schloss einen neuen Vertrag mit einem um etwa 2 Millionen Euro höheren Wert ab.