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Kurti will das Abkommen über die Freizügigkeit mit Personalausweisen zwischen Kosovo und Bosnien umsetzen

Rücktritt der Albin Kurti-Versammlung

Foto: Driton Pacharada

Der Ministerpräsident des Kosovo, Albin Kurti, traf sich mit dem Gesandten Deutschlands für den Westbalkan, Manuel Sarrazin, mit dem er sagte, dass er die Umsetzung der Mobilitätsabkommen im Berlin-Prozess bespreche, einschließlich der Bewegung mit Personalausweisen zwischen Kosovo und Bosnien-Herzegowina.

Das Büro des Premierministers gab in einem Kommuniqué bekannt, dass Kurti und Sarrazin auch die regionale Zusammenarbeit und die Erwartungen an den nächsten Gipfel besprochen haben, der anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums in Berlin stattfinden wird.

„Besprochen wurden Fortschritte bei der Umsetzung der Mobilitätsvereinbarungen im Berlin-Prozess, regionale Zusammenarbeit und Erwartungen an den nächsten Gipfel, der anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums in Berlin stattfinden wird.“ Der Premierminister erinnerte daran, wie wichtig es sei, vor dem nächsten Gipfel mit der Umsetzung des Abkommens über Reisen mit Personalausweisen zwischen dem Kosovo und Bosnien und Herzegowina zu beginnen, das die Freizügigkeit der Bürger erleichtert. Der Premierminister betonte, dass das Kosovo am 16. Mai in Kotor (Montenegro) darum gebeten habe, dass der Westbalkan Teil der Anti-Geldwäsche-Behörde (AMLA) der Europäischen Union werde, um die finanzielle Integrität zu erhöhen und die Zusammenarbeit im Kampf gegen Finanzkriminalität zu stärken Dies wurde Teil der in Kotor abgegebenen gemeinsamen Erklärung“, heißt es in der Ankündigung.

Kurti drückte seine Dankbarkeit für die Rolle des deutschen Gesandten bei der Stärkung der Beziehungen zwischen Kosovo und Deutschland sowie bei der Förderung der regionalen Zusammenarbeit aus.

„Der Berlin-Prozess ist die Plattform, auf der wir uns für regionale Zusammenarbeit und wirtschaftliche Integration einsetzen. Der aus dem Berliner Prozess hervorgehende Gemeinsame Regionalmarkt bietet zusammen mit dem Wachstumsplan Chancen für die Entwicklung des Westbalkans und die Beschleunigung der Reformen für die Mitgliedschaft in der Europäischen Union. „Die Republik Kosovo ist proaktiv und leistet einen Beitrag zu diesem wichtigen Prozess“, heißt es in dem Kommuniqué weiter.

Präsident Vjosa Osmani traf am Dienstag auch den deutschen Gesandten für den Westbalkan, der ihn um Unterstützung für die Mitgliedschaft Kosovos in internationalen Organisationen bat.