Arber

Der KFOR-Kommandeur übermittelt drei Botschaften aus Brüssel für den Kosovo

Ozkan Ulutas

Der Kommandeur der KFOR, Özkan Ulutas, übermittelte drei Botschaften nach dem Besuch im NATO-Hauptquartier in Brüssel, wo er Militärvertreter, Minister Jens Stoltenberg und die Botschafter der an der KFOR-Mission beteiligten Länder traf.

Erstens, sagte er, unterstützen die NATO-Verbündeten und -Partner die Bemühungen der KFOR voll und ganz, ein friedliches und sicheres Umfeld für alle im Kosovo lebenden Gemeinschaften sowie Bewegungsfreiheit zu jeder Zeit und in jeder Hinsicht unvoreingenommen zu gewährleisten.

Ulutas betonte, dass es sich bei der KFOR um die am längsten laufende und mittlerweile größte NATO-Mission handele, und fügte hinzu, die zweite Botschaft sei, dass die KFOR sicherstellen werde, dass ihre Mission weiterhin gut ausgerüstet und gut aufgestellt sei, um sein UN-Mandat als dritter Sicherheitshelfer weiterhin umzusetzen Koordination mit der Kosovo-Polizei und der EU-Rechtsstaatlichkeitsmission.

In der dritten Botschaft erwähnte der KFOR-Kommandeur unterdessen den Kosovo-Serbien-Dialog als politische Lösung für eine sichere Zukunft.

„Drittens kann es nur eine politische Lösung für die aktuelle Situation geben. Eine Lösung, die die Rechte aller im Kosovo lebenden Gemeinschaften anerkennt und respektiert. In dieser Hinsicht unterstützt die NATO weiterhin uneingeschränkt den von der EU vermittelten Dialog zwischen Belgrad und Pristina. Eine nachhaltige politische Lösung hängt von der Verpflichtung aller Parteien ab, destabilisierende Rhetorik und Handlungen zu unterlassen und sich stattdessen in gutem Glauben konstruktiv an einem von der EU geförderten Dialog zu beteiligen. „Das ist der Schlüssel für die nachhaltige Sicherheit aller im Kosovo lebenden Menschen“, sagte er.