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Konjufca: Wir sollten Serbien fürchten, eine Aggression gegen Kosovo ist nie ausgeschlossen

Konjufca sagte, dass die in der Ukraine entstandenen Situationen Auswirkungen auf den EU-Beitritt der Westbalkanstaaten haben könnten. Er sprach auch über die Präsenz der NATO im Kosovo.

Er sagte, dass die Möglichkeit einer serbischen Aggression gegen Kosovo niemals ausgeschlossen werden dürfe. Laut Konjufca sind die Beziehungen zwischen Kosovo und Serbien schlechter als die zwischen Russland und der Ukraine.

„Natürlich ist die NATO im Kosovo präsent, und darüber hinaus ist sie gemäß einem Militärabkommen mit Serbien präsent. Ich habe keine, sagen wir mal ungerechtfertigte Angst davor, dass Serbien durch einen Angriff gegen dieses Abkommen verstoßen könnte, aber wir müssen immer bereit sein, in Bezug auf Serbien das schlimmste Szenario in Betracht zu ziehen. Unser Staatsverhältnis ist schlechter als das der Russischen Föderation zur Ukraine. Die Russische Föderation benachrichtigte die Ukraine, stimmte ihrer Staatsbürgerschaft zu und griff sie erneut an. Serbien kennt uns nicht einmal. Unter diesem Gesichtspunkt denke ich, dass wir mit Serbien vorsichtiger sein sollten. Wir sollten niemals die Möglichkeit einer serbischen Aggression gegen die Republik Kosovo ausschließen. Die Sicherheitskräfte des Kosovo sollten ihr Recht auf die Art der Waffen erhöhen. Der Kosovo sollte auf jeden Fall das Artillerieniveau seiner Armee haben. „Wir müssen die NATO als Partner davon überzeugen, dass Kosovo dies braucht“, sagte er.

Er verglich den Angriff Russlands auf die Ukraine, bei dem er sagte, dass niemand daran gedacht habe, und fügte hinzu, dass so etwas passieren könne und dass „wir bei Serbien diese Angst und diese Sorge haben sollten“.

In Bezug auf die Wahlen in Serbien am 3. April sagte Konjufca, dass es für die Stabilität sicherer sei, sie in der bisherigen Form abzuhalten, d. h. das serbische Referendum nicht zu akzeptieren.