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Arberi

24 Jahre seit der Rambuje-Konferenz

Das Rambouillet-Abkommen

Vor 24 Jahren, am 6. Februar 1999, nahm die Rambuje-Konferenz ihre Arbeit auf. Ziel dieses Treffens, das in der Nähe von Paris (Frankreich) stattfand, war die Lösung der Krise im Kosovo.

Initiator der bis zum 23. Februar dauernden Konferenz war die Kontaktgruppe, als Vermittler fungierten Christopher Hill aus den USA, Boris Maiorsky aus Russland und Wolfgang Petritsch aus der EU.

Die Kosovo-Delegation habe den von der Kontaktgruppe vorgeschlagenen Vorschlag für eine Vereinbarung zur Lösung der Krise im Kosovo grundsätzlich akzeptiert. Obwohl die serbische Delegation diesen Vereinbarungsvorschlag grundsätzlich akzeptierte, vertrat sie die Position, dass NATO-Truppen der Durchzug durch Serbien nicht gestattet werden sollte und dass die internationalen Streitkräfte im Kosovo im Rahmen der Vereinten Nationen angesiedelt sein sollten.

Auch die zweite Gesprächsrunde, die am 15. März in Paris begann, endete erfolglos. Die kosovarische und die serbische Delegation hatten am 18. März unterschiedliche Vereinbarungen unterzeichnet. Die Kosovo-Delegation hatte das von den internationalen Gesprächspartnern angebotene Abkommen unterzeichnet, während die serbische Delegation den Entwurf eines politischen Abkommens – das Abkommen über die Selbstverwaltung im Kosovo – unterzeichnet hatte.

Auch der letzte Versuch des US-Sondergesandten Richard Holbrooke am 22. März 1999 war erfolglos. Es gelang ihm nicht, den damaligen Präsidenten der RSFJ, Slobodan Milosevic, davon zu überzeugen, das Kosovo-Abkommen und den Einsatz internationaler Truppen zu akzeptieren.

Am 24. März 1999 begann die NATO mit der Bombardierung der militärischen und paramilitärischen Streitkräfte Serbiens. Die Bombardierungen endeten am 6. Juni 1999 mit der Unterzeichnung des Kumanovo-Abkommens, das den Abzug der jugoslawischen Truppen aus dem Kosovo und den Einsatz internationaler Friedenstruppen vorsah.

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Anschließend verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1244, die das Protektorat, die internationale Präsenz im Kosovo, UNMIK als zivile Mission und KFOR als militärische Mission festlegte.

Unterdessen erklärte Kosovo am 17. Februar 2008 seine Unabhängigkeit. /KSP