Kultur

Griechische Skulpturen angesichts des diplomatischen Skandals zwischen Athen und London

Antike griechische Marmorskulpturen des Parthenon im British Museum
 

Athen fordert seit Jahrzehnten von London die Rückgabe der antiken Skulpturen des Parthenon. Die Absage des Treffens zwischen dem britischen Premierminister Sunak und dem griechischen Amtskollegen Mitsotakis zeigt die Verhärtung der Fronten zwischen London und Athen

Zu Beginn des Jahres kündigten die Medien die Möglichkeit einer Einigung über die Rückgabe der antiken Skulpturen der Akropolis an Griechenland an. Im Januar 2023 bestätigte das British Museum in London Gespräche mit Athen über ihre vorübergehende Übergabe. Wenig später lehnte die britische Regierung sie ab und schloss eine dauerhafte Rückkehr aus.

Der britische Premierminister Rishi Sunak wollte mit seinem griechischen Amtskollegen Kyriakos Mitsotakis in London nicht über die Rückgabe der Parthenon-Skulpturen sprechen. Deshalb sagte er das geplante Treffen mit ihm diese Woche ab. Nun ist sogar von einem diplomatischen Skandal die Rede. Das britische Regierungsmitglied Mark Harper begründete die Absage des Treffens damit, dass die britische Position nicht erschüttert werden könne.